Angebote zur Unterstützung im Alltag

Wir sind ein anerkannter Dienstleister nach §45a Absatz 1 SGB XI und können direkt mit der Pflegekasse abrechnen.

Im Rahmen der Pandemie wurden wir vermehrt in der Nachbarschaft kontaktiert und um Unterstützung im Alltag ersucht. Daraus resultierend offenbarte sich uns ein Bereich, indem wir unterstützend helfen können und wollen.
Es ist uns ein persönliches Anliegen, Menschen mit Unterstützungsbedarf und deren Angehörigen und betreuenden Bezugspersonen das höchste Maß an Unterstützung zu bieten.

Unsere Angebote

Hauswirtschaftliche Unterstützung

– Reinigung der Wohnung
– Wäschepflege und Bügelarbeiten
– Unterstützung bei Einkäufe

Freizeitgestaltung und Aktivitäten

– Begleitung zu Konzerten und Veranstaltungen sowie Aktivitäten wie Kino, Minigolf, Kegeln
– Ausflüge und Ferienfahrten

Begleitung zu Terminen

– Arzttermine
– Behördenangelegenheiten

Entlastung pflegender Angehöriger

Betreuungsangebote

Individuelle Beratung und Angebote

Abrechnungsmöglichkeiten

Nutzung des Entlastungsbetrags des Pflegegrads

Für die Erbringung der Angebote zur Unterstützung im Alltag kann der Entlastungsbetrag des Pflegegrades genutzt werden. Hierbei stehen jedem Versicherten mit Pflegegrad 1-5 monatlich 125€ zu Verfügung.

Über den Umwandlungsanspruch nach § 45a SGB XI haben Sie die Möglichkeit 40 % der nach § 36 SGB XI zustehenden Sachleistung auch für Angebote zur Unterstützung im Alltag zu verwenden.

+ Rechenbeispiel Umwandlungsanspruch

Beispiel 1
Ein Pflegebedürftiger des Pflegegrades 3 bezieht von einem ambulanten Pflegedienst jeden Monat Sachleistungen in Höhe von 908,60 Euro, das sind 70 Prozent des in Pflegegrad 3 für ambulante Sachleistungen vorgesehenen monatlichen Leistungsbetrags von 1.298 Euro. Weitere ambulante Sachleistungen benötigt der Pflegebedürftige nicht. Er möchte jedoch ein nach Landesrecht anerkanntes Angebot zur Unterstützung im Alltag nutzen, das eine kontinuierliche Pflegebegleitung für pflegende Angehörige anbietet. Hierfür kann er seinen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich ein­setzen. Um seiner Frau, die ihn jeden Tag pflegt und betreut, mehr Entlastung durch die ehrenamtlichen Pflegebegleiterinnen und Pflegebegleiter zu geben, will er zusätzlich aber auch den nicht genutzten Teil des ambulanten Sachleistungsbetrags entsprechend umwidmen. So kann er im Rahmen des Umwandlungsanspruchs für die Pflegebegleitung eine zusätzliche Kostenerstattung in Höhe von 389,40 Euro pro Monat erhalten. Da er hierdurch den ambulanten Pflegesachleistungs­betrag insgesamt voll ausnutzt, bekommt er daneben kein anteiliges Pflegegeld mehr.

Beispiel 2
Eine Pflegebedürftige des Pflegegrades 2 benötigt keine ambulanten Pflegesachleistungen durch einen Pflegedienst. Sie nimmt jedoch gerne das Betreuungsangebot einer Gruppe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in Anspruch, das als Angebot zur Unterstützung im Alltag eine Anerkennung nach dem geltenden Landesrecht erhalten hat. Daher wandelt sie 40 Prozent des in Pflegegrad 2 vorrangig für ambulante Pflegesachleistungen vorgesehenen Leistungsbetrags von monatlich 689 Euro – also einen Betrag in Höhe von 275,60 Euro – im Rahmen des Umwandlungsanspruchs in einen Kostenerstattungsanspruch um, den sie für diese anerkannte Tagesbetreuung nutzt.

Der umgewandelte Betrag wird im Rahmen der Kombinationsleistung genauso behandelt, als hätte die Pflegebedürftige für diesen Betrag ambulante Pflegesachleistungen bezogen. Den ambulanten Sachleistungsbetrag in Pflegegrad 2 in Höhe von 689 Euro monatlich hat sie hier in Höhe von 275,60 Euro genutzt, also zu 40 Prozent. Damit verbleiben daneben noch 60 Prozent des Pflegegeldbetrags in Höhe von 316 Euro in Pflegegrad 2. Das sind 189,60 Euro anteiliges Pflegegeld.

Den halbjährlichen Beratungsbesuch, den sie als Pflegegeldempfängerin abrufen muss, muss die Pflegebedürftige auch bei der Nutzung des Umwandlungsanspruchs weiterhin abrufen, denn sie nutzt zwar den Leistungsbetrag, der für ambulante Pflegesachleistungen vorgesehen ist, tatsächlich kommt zu ihr aber kein ambulanter Pflegedienst, um ambulante Sachleistungen bei ihr zu Hause zu erbringen.

 

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/entlastungsbetrag.html

Kontakt

Auf Anfrage erhalten Sie ein kostenloses Beratungsgespräch

01573 789 2775

alltagshilfe@zuko-ev.de

Simon Röntgen

Simon Röntgen

Ansprechpartner

“ZUKO” steht für „Zukunftsorientierte Entwicklung sozialer Lebensprojekte“ für Menschen mit Unterstützungsbedarf in allen Lebensbereichen.

Zuko e.V.
Fellerstraße 22
42555 Velbert